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Ultraschall — Sonografie

Die Sonografie ist ein auf Ultraschallwellen basierendes diagnostisches Verfahren, das in der Orthopädie zur Untersuchung des Stütz- und Bewegungsapparates eingesetzt wird.

Ultraschallgerät

Ultraschallgerät

Diese Untersuchungstechnik hat im Vergleich mit anderen bild­gebenden Verfahren keinerlei Strahlenbelastung, ist weit verbreitet und mit geringem Untersuchungsaufwand bei vielen Fragestellungen einsetzbar.

Insbesondere die Untersuchung der Weichteile (Muskeln und Sehnen) und der Nachweis von Gelenk­flüssigkeit ist eine Indikation für die Ultra­schall­untersuchung. Zysten in der Kniekehle, Überbeine (Ganglien), intra­artikuläre Ergüsse (z.B. Hüftschnupfen), Sehnen­verdickungen und -einrisse (z.B. Achillessehnenruptur) oder auch Verkalkungen oder Ein­risse in der Muskulatur lassen sich mit diesem Verfahren gut erkennen.

Ein großer Vorteil der Sonografie liegt in der Möglichkeit der dyna­mi­schen Untersuchung. Bewegungsabläufe lassen sich gut darstellen — wichtig insbesondere bei Muskel- und Sehnen­verletzungen. Auch Instabilitäten an Schulter-, Knie- und Sprunggelenk können hiermit nachgewiesen werden.

Sonographie Säuglingshüfte Schema Sonographie Säuglingshüfte

Sonographie
Säuglingshüfte Schema
Ultraschall:
Die Hüfte eines Säuglings (rechts)

Ein besonderer Schwerpunkt dieses Verfahrens liegt in der Unter­suchung der Säuglings­hüfte. Im Rahmen der Kinder­untersuchung U3 wird in der 4. — 6. Lebenswoche ein generelles Hüft­screening aller Säuglinge durchgeführt. Durch diese Untersuchung kann die Säuglings­hüfte in normal physiologisch entwickelt, kontroll­bedürftig und behandlungs­bedürftig unterschieden werden. Hüft­ver­änderungen können damit bereits sehr früh erkannt werden.

Die Hüftsonografie ist der wesentliche diagnostische Faktor bei der Früh­erkennung und auch der Frühbehandlung von Hüftreifungsstörungen.

 

 

 

Sonographie Kniegelenkszyste

Sonographie Kniegelenkszyste

Die Sonografie zeigt bei vielen Anwendungen zahlreiche Mehrinformationen, wobei die anderen bildgebenden Verfahren ihre Be­deutung im Rahmen der Diagnostik behalten. Sie ist kein konkurrierendes Verfahren zur Röntgen­dia­gnostik, Computer­tomografie oder Kern­spin­tomografie, sondern wird ergänzend dazu eingesetzt, kann aber bei verschiedenen Erkrankungen die Häufigkeit von Röntgenaufnahmen reduzieren.

 

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